Los Arcos – Logroño

Gestern Abend gegen 22 Uhr hindern mich 32 Grad am schlafen. Irgendwann wachschlafe ich dann doch unter dem surrenden Deckenventilator bis morgens um fünf. Etwas später gehe ich eine Bar und trinke meinen Cortado. Zwei Fahrrad Pilger kommen herein, bestellen etwas am Tresen, setzen sich an einen Tisch und unterhalten sich. Die Helme nehmen Sie die ganze Zeit nicht ab.

Skeptisch packe ich das gestern gekaufte Tape aus und klebe charmant unbeholfen meine wunden Füße und Teile meines Zimmers damit ab. Wider Erwarten bringt es eine ganze Menge, ich werde den Tag unbeschadet und schmerzfrei überstehen.

Der heutige Streckenabschnitt ist – vorsichtig ausgedrückt – hügelig und fordernd. Die Zikaden/Heuschrecken/weissderteufelwas musizieren, es riecht nach Maggikraut (Liebstöckel), und ab Viana geht es endlich leicht bergab und auf ordentlichen Wegen weiter. Wenn es nur nicht so unglaublich schwül und heiss wäre.

Kurz vor Logroño geht es nochmal bergan, dann bergab sitzt Maria unter ihrem Schirm und verteilt Stempel für den Pilgerausweis. Noch über die Ebro Brücke, und genau neben der Kathedrale finde ich meine Unterkunft für heute, die Pension ‚El Patio de San Nicolas‘. Einzelzimmer mit Gemeinschaftsbad, kostet mit Frühstück 29 Euro und hat TROMMELWIRBEL: eine Klimaanlage!

Im übrigen habe ich heute Navarra verlassen und bin in der Provinz Rioja angelangt. Ihr wisst, was das bedeutet. 🍷

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